Marmor, Stein und Liebeskummer

Meine Welt ist die Musik – Erinnerungen, Gedanken und Gefühle – von mir selbst aufgeschrieben

Meine sorgfältig ausgearbeiteten und schön gedruckten Memoiren heißen Marmor, Stein und Liebeskummer.

Diese mit viel Augenzwinkern verfasste Biografie kann man nun wieder bei Amazon zu einem vernünftigen Preis bestellen (!). Einfach auf das Buch klicken – dann ist man schon bei Amazon. Die teilen mir die Bestellung mit, kassieren, und ich verschicke. – Aber da gibt es ein Problem: Manche Käufer hätten gern eine persönliche Widmung im Buch. Das geht aber nur, wenn Sie mir gleichzeitig mit Ihrer Bestellung bei Aamazon eine E-mail mit Ihrem Wunsch senden (s. Menu „Kontakt“).

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Im sogenannten »Klappentext« des Buches werden ich und meine Verdienste um die Musik genau beschrieben und aufgezählt. Das aber können Sie alles in den Menupunkten dieser Homepage, so z.B. unter »Biografie«, nachlesen. Deshalb hier mein eigener »Klappentext«, und – Vorsicht: Ironie!

Dieses Buch füllt eine dringend notwendige Lücke! Ich bin mir ganz sicher: Tausende aufgeregter Menschen (Sie eingeschlossen!) warteten lange schon auf das Erscheinen dieses Buches – zur Abwendung größeren Übels. Leider aber ist es kein Buch für Leute, die beim Lesen die Lippen bewegen oder den Zeilen mit dem Finger folgen müssen.

»Der ebenso erfolgreiche wie nachdenkliche Schlagerkomponist Christian Bruhn« (Robert Gernhardt über mich) legt hier seine Erinnerungen vor – so müsste es in einem vernünftigen Klappentext heißen. Wobei meine Berufstätigkeit durch die Bezeichnung »Schlagerkomponist« allzu sehr eingeengt wird. Captain Future, Timm Thaler, Jack Holborn und meine anderen TV-Serien sind schließlich keine Schlagermusik. Und ebenso wenig meine Liederzyklen Katja Ebstein singt Heinrich Heine und James’ Tierleben nach Gedichten des bedeutenden Jugendschriftstellers James Krüss. Und, und, und.

Es gibt ja Mitmenschen, die der Ansicht sind, mit »Marmor« und »Stein« wären wohl mein eigenes Herz gemeint und »Liebeskummer« würde ich nur aus dem von mir vertonten Liedtext kennen. Aber das stimmt so nicht. Ich hab’ ein weiches Herz, das des Öfteren verletzt worden ist. Doch die Musik – und die lieben Frauen – haben mich immer wieder aus meinen Tiefen gerissen.

Ach, und Sie meinen, der Text meines Evergreens Marmor, Stein und Eisen bricht wäre grammatikalisch falsch, und es müsste »brechen« heißen? Na, dann singen Sie doch einfach »brechen«! In der Tat aber handelt es sich um einen sogenannten singular materialis, wie auch in »Brot und Salz, Gott erhalt’s«, »Glück und Glas, wie leicht bricht das« oder »Gleich und gleich gesellt sich gern.« Gerafft? – Wobei (im Vertrauen) »singular materialis« eine Erfindung von mir ist.

Einer der erfolgreichsten Komponisten von Unterhaltungsmusik in Deutschland, so nennt man mich gern. Nun ja. Ich halte es mit Vicki Baum: Ich bin ein erstklassiger Künstler zweiter Güte. Weil halt U-Musik in Deutschland … na, Sie wissen schon. – Aber: »Mit meiner Bewunderung für große Kollegen bin ich nie sparsam umgegangen, sie macht mich ja selbst glücklich«, sage ich irgendwo in diesem Buch. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich solle nicht tiefstapeln, meint ein guter Freund von mir. Und nicht mit Ironie arbeiten, meint ein anderer, mich noch besser kennender Freund. Ich geb’ mir ja Mühe, kann aber aus meiner Haut nicht raus und aus meinem Herzen keine Mördergrube machen. Meinen verschmitzten Humor muss man schon in Kauf nehmen, besser aber: schätzen.

Unterhaltsam geht es wohl zu in diesen meinen Memoiren, und Sie erfahren vieles aus der Welt der U-Musik und ihrer Protagonisten. Mit schonungsloser Offenheit berichte ich von den Höhen und Tiefen meines Lebens (ich bin zum fünften Male verheiratet), und der Leser darf teilhaben an einer großen Karriere, aber auch an meiner seelischen Verfassung, meinen Träumen und an den höchst privaten Gedanken eines Musikers und halbwegs gebildeten Literaturkenners.